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Ruf der Klubs: Ausländer rein

  • Von HEINZ SCHUMACHER
  • Lesedauer: 2 Min.

nehmer am Tabellenende. Und am Mittwoch kommt Tabellenführer Bayern München nach Köln. Gelänge ein Sieg, stünde der angebliche Versager Berger plötzlich wieder als Held da. So schnell geht's. Dafür lassen es andere an Deftigkeit nicht fehlen wie Trainer Osieck vom VfL Bochum: „Ich hatte das Gefühl, daß unsere Truppe sich in die Hosen macht.“

Im Hinblick auf das Dienstagspiel gegen Werder Bremen zagt und zittert man bei den Schalker Neukonformisten wieder. Aus gutem Grund: Daheim geht doch alles schief. Schief allerdings hängt noch nicht der Haussegen, so lange man sich auswärts im

Konterfußball die Punkte erobert. Der Alt-Schalker und Neu-Saarbrücker Peter Neururer pflegt sich gerne Avantgarde-Status anzudienen, doch im Saarland scheint er mit seinen kernigen Sprüchen Drachen gesät und Flöhe geerntet zu haben. Und daß Wolfram Wuttke noch „was drauflegen“ will, hören wir jetzt zum dritten oder vierten Male. Mach'et, Wolfram!

Meistermacher Christoph Daum hat sich in den letzten Tagen beim VfB Stuttgart sehr zurückgehalten. Die von ihm in einem Blackout angeleierte Dopingdiskussion über bestimmte medizinische Behandlungen in der Bundesliga scheint ihm an die Nieren zu gehen. Kühlt etwa die Tonart Daums im Umgang mit seinem Präsidium ebenso ab wie die Temperatur in mancher modernen „Beziehungskiste“: Nach der Heißluft der Heiratsund Verknalltseins-Phase eisige Ehestandskälte?

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