Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Kultur
  • Die Staatliche Kunsthalle Berlin in der Budapester Straße soll zum 1 .Januar 1994 abgewickelt werden

Pluralismus als Auslaufmodell

  • Von HERMANN RAUM
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Foto: Burkhard Lange

feholt, von der es in der taz ieß, sie „hat sich im unerquicklichen Labyrinth politischer Kunst verrannt“. Woraus folgerte, auch für den Senator: „Wegen Kunst und Künstler drängt's zu radikalen Entscheidungen.“

Ich habe schon lange damit gerechnet, daß sich bestimmte politische Kräfte und Kunstmanager an diesem Direktor dafür rächen würden, daß er mit dem vielbeschworenen Pluralismus ernst machte, also sein Programm auch nach links und zum Osten hin offen hielt. Die Kunsthalle war ein spätes Kind der 68er Bewegung, die in Westberlin, wie ja .doch wohl noch erinnerlich, besonders heftig, radikaldemokratisch und für die Künste längerwirkend produktiv war. Ich habe das Kunsthallenprogramm immer als ein trefflich

dekoriertes Schaufenster für einen liberalen, welthaltigen, von Moden und Cliquen unabhängigen und sehr geschichtsbewußten städtischen Geist angesehen. Was allerdings zu beklagen war: d...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.