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  • Politik
  • Stockholm: Großfahndung mit Schiffen und Hubschraubern

^Klassischer Rififi-Coup

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Stockholm (dpa/ND). Im klassischen Rififi-Stil haben Unbekannte in der Nacht zum Montag acht Kunstwerke von Pablo Picasso und Georges Braque aus dem Modernen Museum in Stockholm gestohlen. Nachdem sie über das Dach eingedrungen waren, ohne die Alarmanlage in Gang zu setzen, verschwanden die Diebe auf demselben Weg wieder. Ihre Beute: Die kostbarsten Werke der Sammlung mit einem geschätzten Wert von insgesamt etwa 115 Millionen Mark (500 Millionen Kronen). Entdeckt wurde der Raub erst wenige Minuten vor der Öffnung des Mu-

seums am Morgen durch einen Wärter.

Die sofort eingeleitete Großfahndung mit Schiffen und Hubschraubern im gesamten Gebiet um das an den Stockholmer Schären gelegene Museum blieb ohne Ergebnis. Museumsdirektor Björn Springfeldt: „Der ideelle Verlust ist unermeßlich.“ Wie es weiter hieß, seien die hochprofessionell arbeitenden Diebe bestens über alle Örtlichkeiten des Museums informiert gewesen. Springfeldt bezeichnete die Aktion als „klassischen Rififi-Coup“ und den größten Kunstdiebstahl der schwedischen Geschichte.

Offen blieb zunächst, wie die Diebe das mehr als 30 cm dicke Museumsdach gewaltsam öffnen und die sieben Gemälde sowie eine Statue hochhieven konnten, ohne von dem mit einem Wachhund patrouillierenden, Nachtwächter bemerkt zu werden.

Der Begriff Rififi etablierte sich in den 50er und 60er Jahren für besonders raffiniert ausgeführte, sensationelle Einbruchdiebstähle. Vorbild waren zahlreiche Filme, von denen „Rififi“ (1956) oder „Rififi in Paris“ (1965) mit Jean Gabin, Nadja Tiller und Gert Fröbe die bekanntesten waren.

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