Saras Traumhaus

SODI-Hilfe für die Township-Bewohnerin

  • Von Ilona Schleicher
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.
Sara lächelt verhalten. Sie glaubt wohl selbst noch nicht ganz, dass sie bald erreichen wird, wovon sie seit langem träumt: Ein festes Haus, das vor Wind und Wetter schützt, wo sauberes Wasser aus der Leitung fließt und wo sie Licht hat bei Anbruch der Dunkelheit. Ein eigenes Zuhause. Geboren wurde Sara als Landarbeiterkind auf einer Farm unweit des Waterbergs. Dort lebte ihre Familie - Angehörige der Damara - in einer für diese Volksgruppe typischen Lehmhütte. Bis der Eigentümer die Farm verkaufte und der Käufer sie vertrieb. Das war kurz vor Namibias Unabhängigkeit. Seither war sie ohne feste Bleibe, zog in den Slums von Otjiwarongo von einer elenden Wellblechhütte in die nächste, wusste nicht, wie sie sich aus der Misere befreien kann. Zwei ihrer sechs Kinder sind noch bei ihr, deren Vater ist über alle Berge. Als Hausangestellte verdient sie umgerechnet ganze 27 Euro im Monat. Dafür schuftet sie täglich zehn Stunden - dennoch froh, dass sie einen Job hat. Sara schloss sich der Föderation der Slumbewohner Namibias an. Sie lernte hier, wie man selbst mit geringsten Ersparnissen zu einem Kredit für Bauland kommen kann, das die Kommune zur Verfügung stellt. Die Mitglieder sollten selbst entscheiden, wie es gerecht unter die Bewerber aufgeteilt wird. Endlos, so schien es Sara, zog sich der Streit darüber hin - mitentscheiden will gelernt sein. Schließlich wählte ihre Gruppe eine neue Leitung, mit der geht es besser. Sara weiß jetzt, wo ihr Haus einmal stehen wird. Nun überlegt sie, wie sie ihren Job mit der Forderung verbinden kann, bei der Lehmziegelherstellung mitzuhelfen. Zugeschaut hat sie schon, weiß, dass aus diesen Ziegeln richtige Häuser auf festen Fundamenten entstehen, die nur noch den Baustoff Lehm mit den Hütten ihrer Vorfahren gemeinsam haben. Saras künftiges Heim wird eins von 160 Häusern sein, die mit Hilfe von SODI und ...

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