Sport treiben mit »heiler Haut«

Wer fit sein will, treibt Sport. Aber dabei gibt es manches zu beachten, um »mit heiler Haut davon zu kommen«

Bei Sportlern stellt sich nicht selten ein, was im Volksmund als »Wolf« bezeichnet wird. Dieses Wundsein, die »Dermatitis«, entsteht, wenn sich zwei Hautflächen aneinander scheuern, etwa unter den Armen, zwischen den Beinen und in Hautfalten. Falsche Kleidung kann das begünstigen. Dies führt sehr schnell zu Hautreizungen oder sogar zu Abschürfungen. Wenn dann noch Schweiß in die angegriffenen Hautpartien fließt, entsteht zusammen mit der Feuchtigkeit und dem Wärmestau an der betreffenden Stelle ein ideales Klima für Bakterien und Hefepilze. Eine wesentliche Voraussetzung für eine intakte Haut ist das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes im Körper. Gesunde Haut hat eine dünne Wasser-Fett-Schicht, die von Schweiß- und Talgdrüsen produziert wird. Dieser Schutzfilm wirkt Wasser abweisend, hält die Haut geschmeidig und schützt sie vor Pilzbefall und Bakterien. Durch zu häufiges Waschen und zu viel Seife wird dieser Schutzfilm jedoch zerstört. Sollten Entzündungen entstehen, kann man auf Salben mit den Wirkstoffen Nystatin und Zinkoxid zurück greifen, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Man kann sie auch zur Vorbeugung von Hautschäden benutzen. Nystatin hilft schnell und zuverlässig gegen angreifende Hefepilze. Es wirkt ausschließlich auf der Hautoberfläche. Zinkoxid entzieht den Pilzen die zur Ausbreitung nötige Umfeldfeuchtigkeit und wirkt zusätzlich noch entzündungshemmend. Die Heilsalbe sollte dünn auf die infizierten Flächen der vorher gut gereinigten Haut aufgetragen werden. Beim Schwitzen werden auch überschüssige Säuren ausgeschieden. Ist der Körper übersäuert, ist auch der Schweiß zu sauer. Dann greift er die Haut - vor allem an gereizten Stellen - besonders stark an und sie wird anfällig für Infektionen wie z.B. Hautpilz und Ekzeme. Hilfreich ist es also auch, sich auf eine basenreiche Ernährung (z.B. Gemüse, Obst, Kräutertees) zu besinnen und so die Übersäuerung direkt zu bekämpfen. (White Line/ND)

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