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Lüneburger Richtern bleibt Reithalle erspart

Verfahren gegen die Autonome Antifa (M) soll eingestellt werden

Von Reimar Paul, Göttingen

17 junge Göttinger waren angeklagt, eine terroristische Vereinigung gegründet zu haben. Prozeßbeginn sollte im August sein.

Über die Faxgeräte tickerte am Mittwoch abend eine Presseerklärung des Lüneburger Landgerichts: Der Prozeß gegen die Autonome Antifa (M) werde voraussichtlich nach Paragraph 163 der Strafprozeßordnung eingestellt. Darauf hätten sich Gericht, Generalstaatsanwaltschaft sowie die Verteidiger der Beschuldigten geeinigt. Die Antifa (M) - das M steht für den Mittwoch als Termin für die Zusammenkünfte - hatte seit Ende der achtziger Jahre in Südniedersachsen zahlreiche Demonstrationen gegen Neonazis, aber auch gegen das wiedervereinigte Deutschland organisiert. In diesen Demos marschierten nicht nur Autonome, sondern stets auch Gewerkschafter, Grüne, Sozialdemokraten mit. Einigemale sollen die Aktionen nicht ordnungsgemäß angemeldet gewesen sein, dann wieder stießen sich Staatsschützer an dem »...


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