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m Unverfroren

ILÖ fordert Aufklärung über Vorwürfe bei Gehälteraffäre

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Genf/Bonn (dpa/ND). Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat das Beschäftigungsverhältnis mit dem in der sogenannten Gehälteraffäre unter Betrugsverdacht stehenden ehemaligen Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Werner Münch (CDU), ausgesetzt. Münch sei aufgefordert worden, umgehend über die gegen ihn eingeleiteten rechtlichen Schritte zu informieren, erklärte ILO-Sprecher Michel Barton am Donnerstag. Münch soll Leiter eines ILO-Projekts zur Berufsausbildung in Uruguay mit ei-

nem steuerfreien Jahresgehalt von 180 000 Mark werden. Bonn will das Projekt mit 2,5 Millionen fördern, bestreitet aber jeden Einfluß auf die personelle Besetzung. Nach Informationen des WDR dagegen ist man im Entwicklungsministerium über den Vorgang verärgert. Im Kanzleramt sei von höchster Stelle für Münch ein »Versorgungsjob« gesucht und schließlich über die ILO gefunden worden. Angeblich habe Münch sogar zusätzlich 45 000 Mark gefordert, berichtete der WDR weiter

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