Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Land im Umbruch

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Max Penson, Zeitgenosse des russischen Avantgardisten Alexander Rodtschenko und Freund von Sergej Eisenstein, war in den 20er und 30er Jahren als Fotoreporter in Usbekistan. Seine Bilder, eindrucksvolle Momentaufnahmen, dokumentieren den Umbruch in einem Land, das bis 1917 in orientalischer Märchenwelt versunken schien und erst mit der Oktoberrevolution »geweckt« wurde. Er schaute mit seiner Kamera vor allem in die Gesichter der Menschen, deren Leben sich mit dem Kampf gegen Analphabetismus, mit der Kollektvierung und Industrialisierung gravierend änderte. Die Schweizer Kunsthistorikerin Erika Billeter stellt die eindrucksvollen, einmaligen Fotografien Pensons vor (Usbekistan. Dokumentarfotografie 1925-1945 von Max Penson. Benteli Verlag, Bern 1996, deutsch/englisch). In ihrem Vorwort gibt sie Einblick in die Entwicklung der sowjetischen Fotografie und informiert darüber, daß Penson Ende der 40er Jahre unter Stalins Antisemitismus als Russe jüdischer Herkunft litt, arbeitslos wurde und in Depressionen fiel, von denen er sich bis zum Tod 1959 nicht mehr erholte.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!