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Feinsinnig

Ob der Präsident der USA Wert darauf legt, vom rot-roten Senat in Berlin Glückwünsche zur Wiederwahl zu erhalten, sei dahingestellt. Wir werden es nie erfahren. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat George W. Bush dennoch geschrieben, er wünsche ihm »allzeit eine glückliche Hand, Schaffenskraft und Erfolg sowie Gesundheit und persönliches Glück«. Wofür ein Herr Bush all das Gute und Schöne verwenden wird, darf der Absender wohl nicht nachfragen. Er kann nur hoffen. Wowereit hat seine Pflicht getan, er hat artig gratuliert, wie es die Gepflogenheiten verlangen. Die Stimmung in Berlin ist - wie weltweit - eine andere. Ganz Regierender Bürgermeister aller Berliner, damit auch der 11000 hier lebenden USA-Bürger, hat Wowereit im offiziellen Grußschreiben diplomatisch nicht nur auf die historisch begründete und bis heute währende Freundschaft zwischen dem amerikanischen Volk und Berlin verwiesen. Er hat auch betont, dass »wir das unsere für eine friedliche und demokratische Entwicklung in der Welt auch künftig leisten werden«. Das beruhigt wieder ungemein, und man wünschte sich denn doch zu erfahren, ob Herr Bush Wert auf die Berliner Worte legt. Ob er überhaupt den Feinsinn versteht.

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