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2300 Quartiere vor Rückbau

(ND-Kammer). Der »Stadtumbau Ost« in Marzahn geht im kommenden Jahr in die nächste Runde. Nach den »Ahrensfelder Terrassen« will die Wohnungsbaugesellschaft Marzahn (WBG) weitere 2300 unsanierte Wohnungen zurück- und umbauen. Das zur Degewo-Gruppe gehörende Unternehmen will sich diesmal das Ahrensfelder und Schorfheider Viertel, die Ringkolonnaden und das Cecilienviertel vornehmen. Dort gebe es erhebliche Leerstände, hieß es. Ein Kahlschlag sei nicht zu befürchten, versicherte Degewo-Geschäftsführer Thies-Martin Brandt. Der Umbau solle langjährigen Marzahnern ermöglichen, in der vertrauten Nachbarschaft zu bleiben. Man brauche aber auch Zuzug. Die Bürger würden in die Entscheidungsfindung einbezogen. Der Beirat aus Bewohnern, Fachleuten, Bezirks- und Senatsvertretern habe sich bereits mit den fünf Projekten beschäftigt, so Brandt. Erste Ergebnisse erwarte er im Frühjahr 2005. Die Degewo verweist auf den Imagegewinn, den ihr die »Ahrensfelder Terrassen« gebracht hätten. Dadurch seien auch Mieter aus »Nicht-Platten-Bezirken« gewonnen worden. Daran wolle man jetzt anknüpfen.

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