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Große Mehrheit für Abzug

Jerusalem (Reuters/dpa/ND). Eine große Mehrheit der Israelis ist nach einer Abstimmung unter 50 000 Lesern der »Maariv« für einen Truppenabzug aus dem besetzten Westjordanland. 63 Prozent stimmten für den von den USA geforderten Truppenabzug, 37 Prozent dagegen.

Israels Planungsbehörden haben einen Entwicklungsplan für Jerusalem vorgelegt, der den arabischen Anteil auf höchstens 30 Prozent festschreiben soll. Die jüdische Bevölkerungsmehrheit von 70 Prozent soll gefestigt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Vororte mit rein jüdischer Bevölkerung eingemeindet werden. Siad Abu Siad, Abgeordneter des Palästinenserparlaments, betonte: »Das ist rassistisches Herangehen, Teil des Programms ethnischer Säuberung, das Israel in Ostjerusalem praktiziert.«

Die israelische Regierung wies die Armee an, die Gedenkstätte für den jüdischen Attentäter Baruch Goldstein vom Eingang der Siedlung Kiryat Arba bei Hebron zu entfernen. So solle das Gesetz gegen den Bau von Denkmälern für Terroristen umgesetzt werden, sagte ein Sprecher von Verteidigungsminister Yitzhak Mordechai am Donnerstag. Im Jahre 1994 hatte Goldstein in Hebron 29 Palästinenser erschossen.

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