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Hepatitis-Test

(dpa/ND). Eine Art »genetischer Fingerabdruck« soll künftig die Sicherheit von Blutkonserven erhöhen. Der PCR-Test (Polymerase-Kettenreaktion) kann die leberschädigenden Hepatitis-C-Viren nachweisen und damit das Infektionsrisiko bei Bluttransfusionen nach Einschätzung von Medizinern auf ein Zehntel senken. Der Test, der bereits vom DRK-Blutspendedienst im Pilotversuch erprobt sei, könne noch in diesem Jahr flächendeckend eingeführt werden, sagte der Immunloge Prof. Paul Gerhard Höher auf einer Experten-Tagung in Wuppertal. Der PCR-Test würde allerdings die Kosten pro Blutkonserve um 20 Mark auf über 200 Mark erhöhen.

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