Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Politik
  • Heinrich-Böll-Stiftung lud zur Diskussion ein über Schatten deutscher Vergangenheit

Eingeständnisse

  • Von Wolf H.Wagner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Vor der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin stehen Tag und Nacht Einsatzfahrzeuge der Polizei. Sie schützen die jüdischen Einrichtungen, Centrum Judaicum und Synagoge. Anders als vor 60 Jahren, da sich die Staatsmacht im Wegsehen oder gar im Mittun auszeichnete. Und es ist heute noch notwendig, wie die Schändung des jüdischen Friedhofes in Potsdam sowie der Gedenkstätte der Deportation an der Berliner Putlitzbrücke in der Nacht zum 9 November 1998 bewies. Die Heinrich-Böll-Stiftung und die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung hatten aus Anlaß des 60. Jahrestages der Pogromnacht zu einer Tagung »Der Schatten der Vergangenheit über der Gegenwart - Auschwitz, Israel und die Deutschen« nach Potsdam eingeladen. Zentrale Fragen des zweitägigen Treffens: Wie verhielten sich beide deutsche Staaten zum Nazi-Mord an den deutschen und europäischen Juden, wie zum Staat Israel, wie zum Neonazismus?

Die Restauratio...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.