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Staatskanzlei für 95 Millionen Mark saniert

Finanzministerin Simon übergab Stolpe den symbolischen goldenen Schlüssel

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(ADN). Zwei Tage vor der Ministerpräsidentenkonferenz in Potsdam hat Regierungschef Manfred Stolpe die sanierte Staatskanzlei offiziell übernommen. Finanzministerin Wilma Simon übergab Stolpe gestern den symbolischen Schlüssel für den Gebäudekomplex Heinrich-Mann-Allee 107

Die einstige Potsdamer Kadettenanstalt war in den vergangenen fünf Jahren für 95 Millionen Mark erneuert worden. Allein 42 Millionen Mark wurden für die

Rekonstruktion des größten Gebäudes auf dem 6,4 Hektar weiten Gelände aufgewendet. In diesem, 1906 bis 1910 durch den preußischen Baurat Klingelhöfer erbauten Haus 12 hat der Ministerpräsident seinen Sitz. Auch Staatskanzlei sowie Justizministerium sind hier untergebracht. Zum Haus 12 gehört der zentrale Veranstaltungsbereich der Landesregierung, wo sich am Donnerstag und Freitag die 16 Regierungschefs der Länder treffen werden.

Während des »Dritten Reichs« hatte der Gebäudekomplex die sogenannte Nationalpolitische Bildungsanstalt (Napola) beherbergt. Nach dem Krieg nahm hier die Landesregierung ihren Sitz. 1952 wurde daraus die Bezirksverwaltungsbehörde Potsdam. 1990 richteten sich erneut die Landesregierung und der Landtag- in den Gebäuden ein. Das Parlament zog Mitte 1991 auf den Brauhausberg um, da die Decke des Tagungssaals einzustürzen drohte.

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