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22 Mittel vorerst kostenfrei

Bonn/Hamburg (dpa/ND). Verbraucher können eine Reihe von Medikamenten zumindest vorerst weiter auf Krankenkassenkosten bekommen, obwohl sie sie ursprünglich ab 1. April selbst bezahlen sollten. Die geplante Streichung von 22 Medikamentengruppen aus der Erstattung durch die Krankenkassen tritt zunächst nicht in Kraft. Das hat das Landgericht Hamburg in einer am Mittwoch bekanntgewordenen einstweiligen Verfügung entschieden. Es untersagte die Veröffentlichung der neuen Arzneimittelrichtlinien im Bundesanzeiger, die damit zunächst nicht gelten. Die Kammer halte das Vorgehen des Bundesausschusses für kartellrechtswidrig. Der Bundesausschuß der Ärzte und der Krankenkassen hatte die Streichliste Anfang Januar nach zweijähriger Vorarbeit vorgelegt. Das Gericht folgte damit den Anträgen von Pharmaunternehmen, die gegen die Richtlinien geklagt hatten.

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