EBB Der vermeidbare Völkermord

Schwere Vorwürfe gegen USA, Frankreich und Belgien Von Jim Lobe, Washington

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  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Fünf Jahre nach dem Völkermord in Ruanda ist ein Bericht erschienen, der Frankreich, Belgien und den USA eine Teilschuld an den Massakern im Frühjahr 1994 gibt.

Der Massenmord an ethnischen Tutsi und moderaten Hutu hätte vermieden werden können, wäre den drei Staaten an einer Rettung der Menschen gelegen gewesen, so das Fazit der Menschenrechtsorganisation »Human Rights Watch« (HRW) und der »International Federation of Human Rights Leagues« (IFHRL). Stattdessen »waren die Amerikaner daran interessiert, Geld zu sparen, die Belgier ihr Gesicht zu bewahren und die Franzosen ihren Bundesgenossen zu schützen«, so Alison des Forges, Chefautorin der am Mittwoch in Washington veröffentlichten Untersuchung. Washington sei spätestens im Januar 1994 über die Gefahr eines Völkermords unterrichtet gewesen. Damals hatte ein CIA-Analyst ein Szenario entworfen, wie es dann Wirklichkeit werden sollte.

Vorwürfe erhebt der 800 Seiten starke Bericht mit...

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