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NATO-Nuklearwaffen: Neuer Wein in alten Schläuchen?

  • Von Otfried Nassauer, Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS)
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die NATO arbeitet an einer neuen Strategie. Ein heikler Punkt ist dabei die künftige Rolle nuklearer Waffen. Nur zu gut ist in Erinnerung, welche Diskussion Bundesaußenminister Joschka Fischer Ende letzten Jahres lostrat, als er forderte, das Bündnis solle über einen Verzicht-auf den Ersteinsatz von Nuklearwaffen nachdenken. Aus den USA, Frankreich und Großbritannien kam ein klares, lautes Nein. Die Nuklearstrategie der Allianz bedürfe keiner Diskussion und schon gar keiner Änderung. Einige europäische Staaten und vor allem Kanada signalisierten dagegen vorsichtig Unterstützung.

Doch warum solche Aufregung um 150 bis 200 USA-Atombomben, die in Europa noch verblieben sind, deren militärischer Sinn mit Recht bezweifelt wird und deren politisch-symbolischer Wert für die transatlantische Solidarität ihre Beibehaltung kaum rechtfertigen kann?

Die USA arbeiten auf eine Änderung der Rolle nuklearer Waffen in der NATO hin. USA-Verteidigungsmin...


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