Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Gedämpfte Ost-Chemie

Preisrückgänge bei Grundstoffen und Dünger, gesunkene Nachfrage bei Arzneien Konjunktur

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin (ADN). Die chemische Industrie in den fünf ostdeutschen Bundesländern und Berlin rechnet in diesem Jahr trotz »hinkender« Konjunktur mit einem Umsatzplus von mindestens sechs Prozent. 1998 hatte die Branche 14,6 Milliarden Mark umgesetzt, was einem Zuwachs von 3,0 Prozent entspricht. Wie der ostdeutsche Landesverband der Chemischen Industrie kürzlich in Berlin mitteilte, wirkten sich Preisrückgänge für Grundstoffe und Düngemittel sowie Turbulenzen auf den Auslandsmärkten 1998 dampfend auf den Umsatz aus. Die Pharmazie konnte wegen der gesunkenen Nachfrage nach

freiverkäuflichen Arzneimitteln ihrem Umsatz kaum steigern.

Der Anteil der ostdeutschen Unternehmen am gesamtdeutschen Chemieumsatz beträgt laut Verband 7,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in den'247 ostdeutschen Chemieunternehmen ging 1998 um 2,9 Prozent auf 40 945 zurück. Größter Chemiestandort im Osten ist Sachsen-Anhalt mit einem Beschäftigungsanteil von 30 Prozent und einem Umsatzanteil von 35 Prozent, gefolgt von Berlin (26/30), Sachsen (21/14), Brandenburg (13/13), Thüringen (9/6) und Mecklenburg-Vorpommern (1/1). Den größten Umsatzzuwachs gab es 1998

in Sachsen-Anhalt mit 9,4 Prozent, der stärkste Einbruch wurde mit minus 26,1 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern registriert. Der Verband rechnet 1999 mit einem leichten Rückgang der Beschäftigung. Zunehmend würden jedoch von der Entwicklung neuer Technologien und Produkte Impulse für Beschäftigung und Investitionen erwartet. Diese müßten, so Verbandspräsident Jacques Thoelen, jedoch von fördernden Rahmenbedingungen und einem günstigen Kostenniveau flankiert sein. So müßten die in den neuen Ländern' deutlich' höheren Energie-, Wasser- und Abwasserpreise abgesenkt werden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!