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Verleger aus Leidenschaft

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: 2 Min.

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Bücher und Lebenskunst - der Untertitel seiner Buchreihe »Sisyphos« spricht ihm (und nicht nur ihm) aus dem Herzen. Elmar Faber lebt mit Büchern. Was nicht nur das Lesen von Texten meint, sondern auch die Begeisterung dafür, wie ein Buch gestaltet ist. Elmar Faber ist Verleger aus Leidenschaft. Das war er schon in den 70er Jahren bei Edition Leipzig und ab 1983, als er den Aufbaü-Vörlag leitete. Das ist er nun in besonderem Maße, seit er einen eigenen Verlag gegründet hat: Faber & Faber, ein Unternehmen, das inzwischen schon nicht mehr nur aus Vater und Sohn besteht und das in der Buchbranche seit Beginn der 90er Jahre einen guten Namen hat. Zum einen durch hochwertige Grafikeditionen und bibliophile Ausgaben wie die Serie »Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts« oder die Geschenkbücher besagter Reihe »Sisyphos«. Zum anderen durch ein verlegerisches Großprojekt, das wohl einen Enthusiasten wie Elmar Faber brauchte: eine auf 40 Bände angelegte »DDR-Bibliothek«, die inzwischen nicht nur in Deutschland ihre Sammler hat. Denn die literarischen Texte aus den Jahren 1949 bis 1990 bieten Leseerlebnisse, spiegeln Aufbrüche, Konflikte und Niederlagen, die mit dem sozialistischen Versuch auf deutschem Boden verbunden waren.

Zu Elmar Fabers 65. Geburtstag gibt es übrigens heute um 18 Uhr im Alten Rathaus Leipzig eine Feier besonderer Art: »Verleger lesen ihre Lieblingsautoren« - angesagt haben sich Egon Ammann, Wolfram Göbel, Konrad Reich, Siegfried Unseld, Klaus Wagenbach und Gerhard Wolf.

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