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Kinderfilm

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»Hans im Glück« heißt der heute startende Kinderfilm, und Glück ist es, was wir ihm wünschen. Denn Angebote für die Kleinen sind rar auf den deutschen Leinwänden, schon gar solche aus nationaler Produktion. Wer hierzulande sich dem Kinderfilm verschrieben hat, muß noch mehr als die üblichen Finanzierungshürden nehmen. Viel Glück also dem Film, dem Regisseur Rolf Losansky und allen Mitstreitern.

Der Gegenwartsmärchenfilm »Hans im Glück« wurde schon dieser Tage aufgeführt, auf dem engagierten Forum für Kinderfilm »Goldener Spatz«, das übrigens aus einer märchenhaften Zeit stammt: Damals sorgte der Staat dafür, daß fürs junge Publikum verhältnismäßig viele und qualitätvolle Filme hergestellt wurden.

Das Festival in Gera war auch Anlaß, wieder einmal anzumerken, daß dem Stiefkinddasein des Kinderfilms - der nicht das große Geld bringt - ein Ende bereitet werden müsse. Ein Vertreter der Verleihbranche stellte in Aussicht, Kinderfilme auch den expandierenden Multiplexkinos anzubieten, um »ein breiteres Publikum zu erschließen«. Nur zu, möchte man sagen. Doch da lugte sogleich der Pferdefuß: Die einheimische Produktion müsse den Vergleich mit kommerziellen amerikanischen Produkten aushalten. Muß sie das? Und: Wer schafft vergleichbare Produktions- und Vermarktungsbedingungen? M. P.

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