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Hase, sei wachsam!

Osterhoppelei auf den Straßen ist nicht ungefährlich Trotzdem: Hasen, Hühner und Lämmer bereit fürs Fest

(ND). Die Hasen des Landes sind bereit fürs Osterfest. Weil die Schokoladenhasen in Schwedt (Foto) erst am Sonnabend von ihrem Stellplatz weghoppeln dürfen, haben sich ihre echten Artgenossen auf der freien Wildbahn anderweitig um Verstärkung für ihre Osteraufgaben gekümmert. Im vergangenen Jahr vermehrten sie sich um etwa 3000 Exemplare, wie das Forstministerium mitteilte.. Waren es im Jagdjahr 1996/97 noch 31 671 Hasen, so wurden für das Jagdjahr 1997/98 exakt 34 508 Tiere gezählt. Die meisten Löffelohren finden sich im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Hier wurden v 3479 Hasen gesichtet.

Der größte Feind des Hasen ist das Auto. Über 2124 Hasen wurden in der Jagdsaison 1997/1998 überfahren. Lediglich 656 kamen Jägern vor die Flinte. 499 verendeten mit unbekannter Ursache. Spitzenreiter ist der Landkreis Märkisch-Oderland, wo 250 Langohren durch Unfall getötet wurden.

Die Möglichkeit, ein Osterlamm zu treffen, ist größer geworden. Der Schafbestand wächst seit fünf Jahren wieder und stieg auf 160 000 Tiere an. Ungeachtet dessen ist das Leben eines Osterlammes noch gefährdeter als das eines Hasen. Ein Drittel der in Brandenburg geborenen 110 000 Lämmer wird in Berlin' einfach

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aufgegessen. Aber das Blöken auf den Wiesen muß deshalb nicht aufhören. Größeren Zuwachs hat es bei den Rassen »Graue gehörnte Heidschnucke«, »Bentheimer Landschaf« und bei den »Skudden« gegeben. Diese Tiere bewähren sich besonders in der Pflege weniger ertragreicher Flächen.

Über 2 629 000 Hühner mühten sich in Brandenburg redlich, den Bedarf von 225 Eiern pro Kopf im Jahr zu decken. Bei der Eiererzeugung war 1998 ein Anstieg von 6,3 Prozent auf insgesamt 246,5 Millionen Eier zu verzeichnen. Nur 23 Prozent der Hühner hatten es dabei allerdings bequem. 13,3 Prozent konnten sich in Auslauf- oder Freilandhaltung, der Rest in Bodenhaltung tummeln. Jede Henne legte im Durchschnitt 38 Eier mehr als im Jahr zuvor Jetzt müssen die vielen Ostereier nur noch bemalt wer-

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