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Steinbrück schließt linkes Bündnis aus

Der Kanzlerkandidat der SPD fordert von seiner Partei Handlungsspielraum

Mit markigen Worten läutet Peer Steinbrück für die SPD den Wahlkampf ein. Das Ende der Regierung Merkel stehe bevor, verkündet er beim ersten Auftritt nach der Entscheidung über seine Kanzlerkandidatur. Eine Koalition mit der Linkspartei schließt er ebenfalls aus.

Berlin/Münster (dpa/nd). Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Ablösung der schwarz-gelben Bundesregierung als Ziel für den Wahlkampf vorgegeben. »Wir setzen eindeutig auf Sieg und nicht auf Platz«, sagte Steinbrück auf dem Landesparteitag der SPD im nordrhein-westfälischen Münster. »Wir wollen alle drei rausschmeißen aus dieser Regierung«, betonte er am Samstag mit Blick auf CDU, CSU und FDP. Die SPD wolle die Bundesregierung mit den Grünen zusammen ablösen - doch in jüngsten Umfragen liegt das Bündnis nur bei 40 Prozent. Eine Koalition mit der LINKEN oder den Piraten schloss er in einem Interview am Sonntag ebenfalls aus.

Steinbrück war am Freitag von der SPD-Spitze als Kanzlerkandidat für die Wahl 2013 präsentiert worden. Er nutzte seinen ersten Auftritt am Tag danach für eine unmissverständliche ...


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