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Simbabwes Präsident Mugabe gibt Fahrplan vor

Referendum über neue Verfassung im November und Neuwahlen im März 2013 / Opposition fordert mehr Reformen

  • Von Peter Dörrie
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Geht es nach Robert Mugabe, seit 1980 Präsident von Simbabwe, soll die nächste Präsidentschaftswahl im kommenden März stattfinden.

Robert Mugabe lässt sich nicht beirren: Grundlegende Reformen hält er vor Neuwahlen nicht für notwendig. Er plädiert für Präsidentschaftswahlen im März 2013, was auch immer der Stand der Verfassungsdiskussion dann ist. Dies geht laut Berichten von Nachrichtenagenturen aus einem Schreiben Mugabes an den Obersten Gerichtshof des Landes hervor. Damit positioniert sich der Präsident gegen den Willen seines Koalitionspartners und der Opposition, die Wahlen erst nach umfangreichen Reformen durchzuführen.

Der Supreme Court hatte angeordnet, dass Nachwahlen zur Besetzung von verwaisten Parlamentssitzen abgehalten werden müssen. Mugabe wandte sich in einem Brief gegen die Entscheidung, mit dem Argument, dass Nachwahlen für das bankrotte Land zu teuer wären und er sowieso Neuwahlen im März 2013 a...


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