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Israel empört

Neues Grass-Gedicht

Ein neues Gedicht von Günter Grass ist in Israel auf Kritik gestoßen. Der Verband hebräischsprachiger Schriftsteller kritisierte, er betreibe eine »obsessive Kampagne zur Beschämung Israels«. Verbandsvorsitzender Herzl Chakak rief Intellektuelle in aller Welt auf, sich von Grass zu distanzieren. Der Literaturnobelpreisträger würdigt in seinem Gedichtband »Eintagsfliegen« den wegen Spionage zu 18 Jahren Haft verurteilten Nukleartechniker Mordechai Vanunu als »Held« und »Vorbild«. Vanunu hatte 1986 Israels Nuklearprogramm öffentlich gemacht. dpa

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