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Brandgeruch

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Unterbringung mitten im Leben«, verteidigen die Behörden ihre Entscheidung, Asylbewerber in einem dafür geräumten Wohnblock unterzubringen. Seit ein paar Wochen leben in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) 24 Flüchtlinge - in Angst.

Prominente Bundespolitiker haben in einem offenen Brief Schutz der Asylbewerber in Wolgast in Vorpommern gefordert. »20 Jahre nach den Pogromen von Lichtenhagen scheinen Angriffe auf Schutzsuchende immer noch möglich«, heißt es in dem Brief an Verantwortliche in der Stadt und im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Zu den Unterzeichnerinnen gehören Grünen-Vorsitzende Claudia Roth, Bundes- und Landespolitiker von Grünen und LINKEN, Flüchtlingsinitiativen und Kirchengemeinden.

Wolgast: Angst statt sichere Aufnahme

Das ARD-Magazin »Panorama« hatte in dem Wohngebiet Wolgast-Nord eine aufgeheizte Stimmung gegen Asylbewerber dokumentiert, die in einen Wohnblock neu eingezogen waren. Die interviewten Bewohner, viele von ihnen Hartz-IV-Bezieher, wollen die neuen Nachbarn nicht haben. »Da passiert hundertprozentig was mit denen«, hatte ein junger Nachbar in die Kamera gesagt. Um die Stimmung aufzuheizen, wurden schon Parolen wie »Heute sind...


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