Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Rom »betrübt« wegen Verfahrenseinstellung

Rom (AFP/nd). Die italienische Regierung hat sich »betrübt« über die Einstellung des Ermittlungsverfahrens zu einem SS-Massaker in Italien gezeigt. Diese Entscheidung erneuere das Leiden der Hinterbliebenen, erklärte der Generalsekretär im italienischen Außenministerium in Rom, Michele Valensise. Zugleich betonte er, dass Italien die Unabhängigkeit der deutschen Justiz respektiere. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hatte am Montag entschieden, dass nicht mit ausreichender Sicherheit nachgewiesen werden könne, dass es sich bei dem Massaker der Panzergrenadierdivision »Reichsführer SS« am 12. August 1944 im Dorf Sant' Anna di Stazzema um eine »befohlene Vernichtungsaktion gegen die Zivilbevölkerung gehandelt« habe. Die Behörde hatte gegen acht noch lebende Beschuldigte ermittelt, weil die vor knapp 70 Jahren begangenen Taten noch nicht verjährt sind. Damals hatten die SS-Soldaten in dem Bergdorf nach Angaben italienischer Behörden 560 Zivilisten als Vergeltung wegen Partisanenangriffen getötet.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln