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Allende wurde nie offiziell

Wohnviertel mit chilenischem Namensgeber in Köpenick besteht seit 40 Jahren

  • Von Wolfgang Weiß
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Salvador Allende, der Name des beim Militärputsch vom 11. September 1973 ums Leben gekommenen chilenischen Präsidenten, ist noch heute in Berlin präsent - vor allem in Köpenick, wo eine Straße, eine Brücke und eine Schule nach ihm benannt wurden. Auch für ein Neubauviertel, das hier zwischen Spree und den Waldgebieten am Müggelsee Anfang der 70er entstand und in dem über 8000 Menschen wohnen, war der tote Präsident der Namensgeber, wenn auch inoffiziell.

Torsten Postrach, Vorsitzender des Bürgervereins im Kiez, erinnert sich: »Allende-Viertel war nie eine offizielle Bezeichnung, aber nach und nach hat sich der Name eingebürgert.« Als dann noch in unmittelbarer Nachbarschaft zu DDR-Zeiten ein zweites Wohnviertel mit Hochgeschossern entstand, unterschied man einfach zwischen Allende 1 und Allende 2. Wer hier damals eine...


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