Gleicher Sinn, gleicher Mut

Zehntausende landlose arme Inder vereint auf dem Marsch zur Zentralregierung in Delhi

  • Von Hilmar König
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

50 000 landlose Arme aus allen Teilen Indiens sind unterwegs nach Delhi. Mitte der Woche starteten sie ihren etwa 350 Kilometer langen Protestmarsch von Gwalior im Unionsstaat Madhya Pradesh. Sie fordern eine konsequente Bodenreform.

»Geht nach Hause …Wir werden einen Mittelweg finden.« So wollte noch am Mittwoch Jairam Ramesh, der Minister für ländliche Entwicklung, die in Gwalior versammelten Habenichtse abspeisen. Er war von Premier Manmohan Singh abkommandiert worden, um im letzten Moment vielleicht doch noch zu verhindern, dass sich der Marsch mit Teilnehmern aus 26 Unionsstaaten in Bewegung setzt.

Die Nichtregierungsorganisation »Ekta Parishad«, die sich den Gandhischen Ideen gewaltfreien zivilen Widerstands verpflichtet fühlt, organisierte die Manifestation. Ihren Chef PV Rajagopal hatte am Dienstag Premier Singh in Delhi empfangen. Es ging um »Zugang« der Armen zu einem Stückchen Land und um das Grundrecht auf Obdach. Der Regierungschef äußerte, es würde mindestens sechs Monate dauern, bis man ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet habe.

Das kam Rajagopal wohl wie ein Verschieben auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vor. Bere...

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