Walter Kaufmann 09.10.2012 / Kultur

Gesprengte Fesseln

SERGEJ LOCHTHOFEN schrieb mit »Schwarzes Eis« den Roman seines Vaters

Seit dem Erscheinen von Alexander Solschenizyns »Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch« im zweiundsechziger Jahr ist eine umfangreiche Lagerliteratur entstanden, reiht sich Buch an Gulag-Buch, viele davon zutiefst erschütternd. Sergej Lochthofens »Schwarzes Eis«, der Lebensroman seines Vaters, hebt sich von allen wegen seines kraftvollen Grundtons ab. Der junge Flüchtling aus Nazi­Deutschland, der Hitler-Gegner Lorenz Locht-hofen, bot seinem sowjetischen Schicksal die Stirn, er bezwang es geradezu.

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