Selbstverwaltung ist die Ausnahme

Luis Britto García über die Entwicklung der bolivarianischen Bewegung in Venezuela

nd: Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Wiederwahl am 7. Oktober geschafft. Was bedeutet das für den von Chávez propagierten Prozess hin zum Sozialismus des 21. Jahrhunderts?
García: Viel. Venezuela war über Jahrzehnte ein Zweiparteienregime mit abwechselnden Regierungen der eher christdemokratischen COPEI und eher sozialdemokratischen AD. Ein Wendepunkt war 1989, als die AD-Regierung Massenproteste gegen ihr Kürzungsprogramm gewaltsam unterdrückte. Versuche auf der Linken, die Gesellschaft im bewaffneten Kampf zu verändern, schlugen fehl. So entstand die bolivarianische Bewegung mit dem Ziel, revolutionäre Veränderungen mit friedlichen Mitteln über Wahlen zu organisieren. Seit seiner Wahl 1998 haben Präsident Hugo Chávez und die ihn unterstützende Mehrheit nahezu alle Urnengänge gewonnen. Der Wahlsieg vom 7. Oktober legitimiert und beschleunigt den sozialistischen Prozess.

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