Caroline M. Buck 11.10.2012 / Kultur

Mutter, Tochter, Mann

Für Elise von Wolfgang Dinslage

Wenn Betty getrunken hat, dann ist sie nicht zu bremsen und kein Mann mehr vor ihr sicher. Was sie ihrer halbwüchsigen Tochter damit antut, wie sie die Einsamkeit nach dem Tod ihres Mannes zu kompensieren sucht, dafür hat Betty selbst in nüchternen Momenten kein Gespür. Elise, die Tochter, hält die Fassade bürgerlicher Normalität mühsam aufrecht, antwortet höflich-ausweichend auf jede Frage nach ihrem Befinden und erfindet Ausreden für die Mutter, wenn wieder ein Elternabend versäumt, eine Rechnung nicht bezahlt oder sonst ein Termin verschludert wurde.

»Für Elise« - der musikalische Filmtitel klingt wie Hohn, nichts, wirklich gar nichts passiert hier »für Elise«, niemand kümmert sich so recht um sie. Selbst ...

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