»Abschiebung ist ein Verbrechen«

Rund 20 Flüchtlinge besetzten kurzzeitig die nigerianische Botschaft

Es waren ungewohnte Bilder in der sonst eher beschaulichen Neuen Jakobstraße in Berlin-Mitte. Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei, Parolen, Transparente, rund 80 Demonstranten vor der Hausnummer 4. Dort befindet sich die nigerianische Botschaft.

Rund 20 Flüchtlinge haben am Montagmorgen die Botschaft kurzzeitig besetzt. Sie protestierten damit gegen ein zwischen der Bundesrepublik und Nigeria geltendes Abschiebeabkommen. Auch die Praxis, dass Flüchtlinge aus dem westafrikanischen Staat in vielen deutschen Städten zu Anhörungen durch Botschaftsangehörige vorgeladen werden, wurde kritisiert. So sollen Identität und Herkunft festgestellt werden, damit sie Reisedokumente erhalten. Ohne die darf nicht abgeschoben werden.

Gegen zwölf Uhr begann die Besetzung, nach den ersten Rundmails trafen mehr und mehr Menschen ein und auch die Polizei. 14 Personen habe man »aus dem Gebäude komplementiert«, hieß es aus der Einsatzleitung vor...

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