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Kino im Café

Zum 150. Geburtstag von Auguste Lumière

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ist es eine aussterbende Art? Bald verschlungen von der Technik, die das Ganze doch gebar? In Bälde kein fiebrig genossenes Gemeinschaftserlebnis mehr, sondern nur noch eine Farbdroge für heimische Wände? Größtbildschirme bieten sich schon an, in den Wohnendlagern der Endverbraucher, in den Entspannungshöhlen der Massen von Individualisten. Das Kino.

»Den Herren Auguste und Louis Lumière ist es gelungen, die mit der camera gemachten Aufnahmen mittels eines von ihnen construirten Apparates unter hellster elektronischer Beleuchtung auf die Leinwand zu projicieren, so daß der Beschauer in dem Wahn ist, den in vollste Bewegung gesetzten Gegenstand in natura vor Augen zu haben.« So schreibt die »Hamburger Börsen-Halle« am 10. Juni 1896. Das Kino war ein halbes Jahr alt, Europa schüttelt entsetzt den Kopf: Auf Ideen kommen die Leute …

Im Grand Café am Pariser Boulevard des Capucines hatte am 28. Dezember 1895 die erste öffentlich...


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