Lockruf aus Oberfranken

Im Kampf gegen den Bevölkerungsschwund vergibt Wunsiedel Kinderprämien an Häuslebauer

  • Von Kathrin Zeilmann, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In München sind die Mieten hoch und ist der Wohnraum knapp. Und 300 Kilometer weiter nordöstlich im Freistaat? Da stehen viele Häuser heute schon leer. In einigen Jahren dürfte es noch schlimmer kommen. Der Bevölkerungsschwund treibt die Politiker dort um.

Wunsiedel. 5000 Euro Prämie pro Kind gibt es für Häuslebauer, wenn sie einen Bauplatz in Wunsiedel in Oberfranken kaufen. Paradiesische Zustände, von denen Kleinfamilien in München und im Speckgürtel der Landeshauptstadt nur träumen können. Doch dieses Baukindergeld, so die offizielle Bezeichnung, verspricht Bürgermeister Karl-Willi Beck (CSU) nicht, weil er und seine Stadt im Geld schwimmen. Es ist ein Versuch, junge Menschen in Wunsiedel zu halten oder gar nach Wunsiedel zu locken. Denn wenn es um den demografischen Wandel in Bayern geht, dann gilt Wunsiedel stets als Negativ-Beispiel.

Im Landkreis Wunsiedel rechnen Experten im Zeitraum von 2008 bis 2028 mit einem Rückgang der Einwohnerzahl um 21,7 Prozent - auf rund 61 400 Menschen. In keiner anderen Region des Freistaats wird ein stärkeres Schrumpfen prognostiziert. Im kompletten Regierungsbezirk Oberfranken wird ein Rückgang von rund neun Prozent auf 978 800 Menschen erwartet....

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