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Gemeuchelte Lacher

»Todesfalle« im Kriminaltheater

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Mordsstück. Man möchte meinen, der Teufel sitze in der guten Stube. Doch den brachte der erfolgreiche amerikanische Schriftsteller und Bühnenautor Ira Levin in »Deathtrap - Todesfalle« nur im übertragenen Sinne ein. Sein Roman »Rosemary’s Baby« von 1967 wurde bereits 1968 durch Roman Polańskis Verfilmung weltberühmt.

Der Roman »Todesfalle« kam 1982 durch Sidney Lumet ins Kino. Zudem gehörte das Stück mit fast 1800 Vorstellungen zu den größten Erfolgen am Broadway. Wolfgang Rumpf inszenierte jetzt die in ihrer Bösartigkeit kaum zu überbietende »Todesfalle« als Berliner Erstaufführung im Kriminaltheater.

Aus dramaturgischen Gründen strich er eine Rolle und veränderte eine andere. Durch die Konzentration treten die Motive klarer hervor. Zudem meuchelte Rumpf gnadenlos vom Autor noch gnädig zugelassene Lacher. Unter den weiteren zwölf Stücken, die das Kriminaltheater im Repertoire hat, sind durchaus Kriminalkomödien. »Todes...


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