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Arafats Witwe zu Mordverdacht befragt

Nanterre (AFP/nd). Im Zuge der Ermittlungen zum Tod von Palästinenserpräsident Yasser Arafat haben französische Untersuchungsrichter dessen Witwe Suha befragt. Suha Arafat sei Mitte September im französischen Nanterre bei Paris zu ihrer Anzeige gegen Unbekannt wegen Ermordung ihres Mannes angehört worden, verlautete am Mittwoch aus Ermittlerkreisen. Die Witwe vermutet, dass ihr Mann mit dem radioaktiven Stoff Polonium vergiftet wurde. Suha Arafat, die auf Malta lebt, hatte im Juli Anzeige in Frankreich erstattet. Dort war ihr Mann 2004 unter bis heute ungeklärten Umständen in einem Militärkrankenhaus gestorben.

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