Werbung

Die Krisenproteste gehen weiter

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Um über weitere Proteste in Zeiten der Euro-Krise zu beraten, treffen sich am Wochenende 20./21. Oktober Vertreterinnen und Vertreter außerparlamentarischer Bewegungen, aber auch der Linkspartei in Frankfurt am Main. Am Sonntag wird es vor allem darum gehen, wie – nach »Blockupy« im Mai und »Umfairteilen« im September - die Krisenproteste auf der Straße weitergehen. Einige Ideen existieren schon: Im Frühjahr 2013 soll ein Blockupy 2.0 stattfinden und an die diesjährigen Bankenproteste anknüpfen.

Das »neue deutschland« bot in den vergangenen Monaten zahlreichen Aktivisten und Gruppen die Möglichkeit zur Stellungnahme: Wie weiter mit der sozialen Frage?

Die Gruppe Soziale Kämpfe und Christoph Kleine von der Interventionistischen Linken (IL)stritten im Juni 2012 über das Verhältnis von Partei und Bewegung in Zeiten der Krise. Eine Kooperation sei sinnvoll, meinten beide Seiten. Während jedoch die Gruppe Soziale Kämpfe die Möglichkeit aufwarf, in die Linkspartei einzutreten und damit aus der Sicht von »innen« und »außen« auszusteigen, empfahl der IL-Aktivist allen, die hauptsächlich auf außerparlamentarische Aktionen orientiert sind, das staatliche Gewaltmonopol offensiv in Frage stellen möchten und auf den revolutionären Bruch setzen, sich besser einer linksradikalen Organisierung anzuschließen.

Im August 2012 debattierte Tine Steininger von Attac mit Steven Baldser von der autonomen antifa [f] über die Frage, wie weiter mit den Krisenprotesten nach Blockupy? Beide zogen ein positives Resümee der Blockupy-Proteste und vertraten die Auffassung, dass die Proteste weitergehen müssen. attac sieht eine Notwendigkeit, staatliche Angriffe auf das Sozialsystem frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Die Frankfurter Antifa-Gruppe möchte dafür den Handlungsspielraum erweitern und eine »grenzübergreifende Vernetzung und Radikalisierung sozialer Kämpfe«, die sich nur in Solidarität jenseits der Nationalstaaten ausdrücken könne.

Die Debatte geht weiter, am Sonntag, dem 21. Oktober auf dem Blockupy-Aktionsratschlag in Frankfurt am Main - und hier im nd-Blog »In Bewegung«.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen