Eine Frage der Illoyalität

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Vor gut zweieinhalb Jahren war das Wort Illoyalität eines der am meisten verwendeten in der Linkspartei. Der Vorwurf, illoyal gewesen zu sein, wurde gegen Dietmar Bartsch erhoben, den langjährigen Bundesgeschäftsführer der LINKEN, vorher der PDS. Dass Bartsch und der damalige Parteivorsitzende Oskar Lafontaine, zwei machtbewusste Politiker, keinen guten Draht zueinander hatten, war bekannt. Auch, dass sie teils unterschiedliche politische Ansichten haben. Bartsch wurde vorgehalten, persönliche Dinge über Lafontaine an Medien weitergegeben zu haben. Dabei spielte eine Beziehung Lafontaines zu Sahra Wagenknecht eine Rolle, auch Lafontaines Absicht, den Fraktionsvorsitz im Bundestag abzugeben. Durch solche Enthüllungen, so der Vorwurf an Bartsch, sei Lafontaine in Zugzwang gebracht worden, seine Krebserkrankung öffentlich zu machen. Der parteiöffentliche Vorwurf gegen Bartsch kam faktisch über Nacht; Gysi griff ihn offenbar im Auftrag Laf...

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