Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Kein Werben fürs Sterben«

Am Wochenende wurde in Stuttgart gegen das Engagement der Bundeswehr an Schulen demonstriert

  • Von Gesa von Leesen, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Unter dem Slogan »Schulfrei für die Bundeswehr« haben am Samstag rund 350 Menschen gegen Werbeauftritte von Soldaten an Schulen protestiert. Aufgerufen zu der landesweiten Demo hatte ein breites Netz von initiativen, das von der Deutschen Friedensgesellschaft über Pax Christi und Linkspartei bis zu den Jugendverbänden von DGB und Grünen reicht.

Seit die Wehrpflicht abgeschafft worden ist, hat die Bundeswehr ihr Engagement an Schulen für die Nachwuchswerbung deutlich verstärkt. Dem Bündnis »Schulfrei für die Bundeswehr« ist das ein Dorn im Auge. Soldat sei kein Beruf wie jeder andere - das war in den diversen Reden während der Demonstration am Samstag in Stuttgart immer wieder zu hören. Rund 16 Millionen Euro habe die Bundeswehr im vergangenen Jahr für Nachwuchserbung veranschlagt, so das Bündnis, für dieses Jahr seien 29 Millionen Euro vorgesehen. Die LINKE-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel sieht im verstärkten Auftreten der Bundeswehr in Schulen den Versuch, Akzeptanz für militärische Einsätze zu schaffen. Das wolle man nicht hinnehmen.

Vor dem baden-württembergischen Kultusministerium in der Stuttgarter Innenstadt stoppte der Demo-Zug für eine Zwischenkundgebung. Denn dort sitzt Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD). Sie ist zuständig für die Kooperatio...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.