Hans-Gerd Öfinger 22.10.2012 / Politik

Widerständiges steigern

Blockupy-Bündnis plant weitere Aktionen

Über die Zukunft des kapitalismuskritischen Blockupy-Aktionsbündnisses und eine stärkere Vernetzung mit internationalen Bewegungen diskutierten am Sonntag über 250 Aktivisten aus unterschiedlichen Organisationen bei einem Aktions- und Bewegungsratschlag in Frankfurt am Main.

»Solange die Troika Politik gegen die Menschen macht, werden wir weiter protestieren«, zeigte sich »Thomas Occupy«, ein Aktivist des im August aufgelösten Occupy-Camps vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB), zu weiteren Aktionen entschlossen. Die Anwesenden waren sich in diesem Sinne einig, dass das Blockupy-Bündnis über das Jahr 2013 hinaus weiterbestehen und weiter zu Aktionen zivilen Ungehorsams aufrufen soll. Frankfurt soll hierbei ein zentraler Protestort bleiben. Bereits am 14. November sollen öffentliche Solidaritätsaktionen stattfinden. Für diesen Tag haben Gewerkschaften in Griechenland, Spanien und Portugal zu einem Generalstreik aufgerufen.

In der Aussprache hatten Vertreter von Bündnisorganisationen die bisherige Arbeit bilanziert. Dabei zog Corinna Genschel, Mitglied im Blockupy-Koordinationskreis, ein differenziertes Fazit der weitgehend von den Behörden untersagten Aktionstage in der Mainmetropole Mitte ...

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