Kritik nach tvb-Pleite

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(dpa). Nach der Insolvenz des Hauptstadtsenders tv.berlin erhebt der Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) schwere Vorwürfe gegen die Gesellschafter. »Für einige Miteigentümer bedeutet der marktwirtschaftliche Grundsatz, dass Eigentum verpflichtet, ganz offensichtlich überhaupt nichts«, erklärte Verbandschef Alexander Fritsch am Montag. Der Regionalsender hatte am Freitag Insolvenz angemeldet. Einen Beitrag zur weiteren Finanzierung habe nur ein Teil der Gesellschafter leisten wollen. An tv.berlin beteiligt ist mit 27,4 Prozent auch der Axel-Springer-Verlag. Der Sendebetrieb soll trotz der Insolvenz weiterlaufen. Von der Pleite betroffen sind den Angaben nach 26 Mitarbeiter.

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