Vorrang für den Umweltschutz?

Linkspartei: Teil der Äcker soll für Naturschutz zur Verfügung stehen

  • Von Rosi Blaschke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Innerhalb der EU, aber auch innerhalb der LINKEN, streiten Agrarpolitiker darüber, wie ökologische Vorrangflächen realisiert werden können.

Der europäische Agrarkommissar Dacian Ciolos nennt es Greening - Maßnahmen, die die Artenvielfalt fördern, Wasser- und Bodenschutz verbessern sollen. Sie gehören zu den Vorschlägen der EU-Agrarkommission für die Förderperiode von 2014 bis 2020: Unter anderem geht es um ein Verbot des Umbruchs von Dauergrünland zu Ackerland und die Anbauvielfalt in Fruchtfolgen. Zudem sollen sieben Prozent der Ackerflächen als ökologische Vorrangflächen ausgewiesen und damit für Naturschutzmaßnahmen aus der Produktion genommen werden.

Besonders über den letzten Punkt gibt es aber Diskussionen. Denn bedeuten ökologische Flächen still gelegte Flächen? Das lehnt die LINKE ab. In ihrem agrarpolitischen Konzept fordert sie die flächendeckende nachhaltige Nutzung und den Schutz der europäischen Agrarlandschaften. Darum fordert sie, Direktzahlungen zu 80 Prozent als Umwelt- und zu 20 Prozent als Arbeitsprämie auszugeben. Betriebe, die erstere beantragen, m...

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