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Lob der animalischen Instinkte

Die Krise in der Krise und die Wiederkehr der kapitalkonformen Wirtschaftspublizistik

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die Krise dauert an. Und schon wieder wird gezockt. Die geretteten Banken haben offenbar wenig dazugelernt. Nahezu 500 Milliarden Dollar wandten die zehn gewichtigsten Länder auf, um Banken zu retten, die sich verspekuliert hatten; und nun zeigt eine Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, einer Art Zentralbank der Zentralbanken, dass »gerettete Banken die Risiken nicht erheblich stärker verringerten als nicht gerettete Banken«. Sie sind also wieder hochriskant. Und spätestens seit der dritten geldpolitischen Lockerung durch die amerikanische Notenbank Fed im September wächst der Appetit der Banken und Investoren auf neue Risiken rasant. Geld ist wieder im Überfluss vorhanden oder nahezu zum Nulltarif bei Zentralbanken zu leihen. Neue Spekulationsblasen zeichnen sich ab, etwa an vielen Börsen und in Schwellenländern. Mitten in der Krise droht die nächste Krise. Neue Wirtschaftsbücher müssen sich an diesem Maßstab messen ...


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