Tritt Bajnai gegen Orbán an?

Kundgebungen an Ungarns Nationalfeiertag demonstrierten die tiefe Spaltung des Landes

  • Von Gábor Kerényi, Budapest
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fast schon traditionell machten die diesjährigen Demonstrationen am ungarischen Nationalfeiertag, dem Jahrestag des Oktoberaufstandes 1956, die extreme Spaltung eines in seine Bestandteile aufgelösten Landes sichtbar.

Die politischen Lager Ungarns haben sich lange auf diesen Tag vorbereitet. Vorwärtsweisendes ist nicht daraus geworden. Zuerst versammelten sich am Dienstagnachmittag rund 100 000 Anhänger von Ministerpräsident Viktor Orbán zur Kundgebung. Sie marschierten durch die halbe Stadt, um dann vor dem Budapester Parlament die Rede ihres Messias zu genießen. Eines war dabei auffällig: Unter Orbáns Gefolgsleuten hatten sich wieder einmal in größerer Zahl ausländische Hilfskräfte, in erster Linie polnische Ultranationalisten, gemischt. Dabei besitzt der überzeugte Nationalist Orbán doch noch immer genug Charisma, um viele Ungarn auf die Straße zu holen. In seiner Rede allerdings ließ sich der Ministerpräsident nichts Neues oder Originelles einfallen.

Es war die alte Leier: Wir Ungarn werden uns von der EU nicht vorschreiben lassen, was wir in unserem eigenen Land tun, auch wenn Brüssel momentan »das ganze Land wegen der Fehler der sozialistis...

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