Die Goldesel bleiben weg

Britische Hochschulen leiden unter Abwanderung internationaler Studenten

  • Von Angelika Teudt, London
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Lange hat Großbritannien gut an ausländischen Studenten verdient. Das Bildungswesen war ein wichtiger Exportzweig. Doch nun versinken britische Universitäten im Mittelmaß, asiatische Universitäten sind im Kommen. Britische Studenten zieht es ins Ausland, etwa nach Deutschland.

Wenn man von den renommierten Universitäten in Oxford, Cambridge und dem University College of London absieht, hat Großbritanniens höhere Bildung einen herben Rückschlag erlitten. In der neu veröffentlichten Liste der 200 besten Universitäten der Welt mussten die Bildungsstätten in England, Schottland, Wales und Nordirland Hochschulen aus Asien den Platz räumen. Zwar liegen die zehn besten Universitäten immer noch in den USA und Großbritannien. Doch Phil Baty, Herausgeber der »Times Higher Education« Rangliste, warnt vor einem »Abstieg in die globale Mittelmäßigkeit« der einstigen Vorreiter für höhere Bildung. Gründe hierfür seien, dass in der Vergangenheit versäumt wurde, Investitionen in die Bildung zu tätigen. Im Gegensatz dazu zahlen sich Investitionen der asiatischen Länder in ihre Bildung nun aus. Universitäten in China, Südkorea und Singapur haben einen rasanten Aufstieg im internat...


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