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Bleibt jeder dritte Zug in NRW im Winter stehen?

Bahn-Boss setzt Landesregierung unter Druck

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

30 Prozent aller Züge in Nordrhein-Westfalen drohten im Winter stehen zu bleiben - wegen einer absehbaren Stromlücke, warnt Bahn-Chef Grube. Es sei denn, drei alte Kohlekraftwerke in Datteln blieben am Netz.

Auf der PR-Klaviatur schlug Rüdiger Grube gestern die besonders schrillen Töne an: In Nordrhein-Westfalen drohe eine Stromlücke. Deswegen könnten an besonders kalten Wintertagen bis zu 30 Prozent aller Züge im bevölkerungsreichsten Bundesland ausfallen. Und zwar dann, wenn Ende des Jahres die Kohlekraftwerksblöcke I bis III in Datteln wie geplant stillgelegt würden, warnte der Vorstandsvorsitzende der Bahn AG.

Bisher liefern die in den 1960ern gebauten Steinkohlekraftwerke drei Viertel des Stroms, den die Züge der Deutschen Bahn in NRW verzehren. Doch die Betriebsgenehmigung der drei Anlagen im nördlichen Ruhrgebiet läuft Ende des Jahres aus, weil Eigentümer E.on 2006 auf einen längeren Weiterbetrieb verzichtete. Derweil hängt Datteln IV, das die drei alten Blöcke eigentlich ersetzen sollte, in einer juristischen Warteschleife.

Eine Umrichtanla...


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