Robert D. Meyer 09.11.2012 / Berlin / Brandenburg

Gedenken an Moabiter Juden abgeräumt

Bezirksamt Mitte entfernte vorübergehend antifaschistische Ausstellung vor Rathaus

Drei Koffer, eine Puppe – zahlreiche persönliche Gegenstände haben die Mitglieder der Initiative »Sie waren Nachbarn« aus der Zeit der Naziherrschaft zusammengetragen. Alltägliche Dinge, wie sie auch die von den Nationalsozialisten deportierten Juden aus Moabit besessen haben.Seit Anfang November waren diese Gegenstände Teil einer Installation in einem Schaukasten vor dem Rathaus in der Turmstraße in Mitte. Zusammen mit Namenslisten der 1800 Deportierten und Plakaten will die Initiative die Erinnerung an die Pogrome wachhalten. Bereits vor einem Jahr bemühte sich Aro Kuhrt um eine Nutzungsgenehmigung des Bezirks. Da der Schaukasten über ein Jahr im Voraus ausgebucht war, konnte die Ausstellung erst vergangene Woche aufgebaut werden.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: