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»Eine Stimme aus dem Grab«

Mark Twains »Geheime Autobiographie« - eine Collage aus Briefen, Essays, Anekdoten

  • Von Alexander Pechmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Mensch, der die Wahrheit über sich selbst schreiben kann, muss erst noch geboren werden.« Mark Twain, der diese Worte in einem Interview äußerte, war dennoch von dem Gedanken fasziniert, sich ebenso offen und ehrlich über sein Leben und seine Erfahrungen zu äußern wie Casanova, Cellini oder Rousseau. Zwischen 1870 und 1905 arbeitete er immer wieder an Texten, die er irgendwann einmal zu einem großen Ganzen verknüpfen wollte, ohne jedoch ein klares Konzept davon zu haben, wie dieses »Ganze« eigentlich aussehen sollte.

Aus den verschiedenen Versuchen, die richtige Form für sein Projekt zu finden, entstand zunächst nur eine Reihe kurzer, zusammenhangloser Episoden, bloße Fragmente eines umfassenden autobiographischen Werks. 1906 setzte Twain die Arbeit auf andere Weise fort und diktierte seine Erinnerungen einer Sekretärin - eine Methode, die sich als sehr fruchtbar erwies und im Lauf von drei Jahren Hunderte von Manuskriptseiten...


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