Robert D. Meyer 10.11.2012 / Berlin / Brandenburg

Botschaftsbesetzung mit Folgen

Flüchtlinge am Oranienplatz erheben Gewalt- und Rassismusvorwürfe gegen Polizei

»Zunächst war es eine friedliche Demonstration«, erinnert sich Augustine Nnaji Onyema. Gemeint ist die zeitweise Besetzung der nigerianischen Botschaft durch 20 Flüchtlinge am 15. Oktober. Mit der Aktion wollten die Flüchtlinge, die seit mehr als einen Monat auf dem Oranienplatz in einem Protestcamp leben, gegen die von Deutschland und Nigeria angeblich seit Jahren durchgeführte Abschiebepraxis protestieren. Erst gestern haben drei der an der Besetzung Beteiligten die Kraft gefunden, ausführlich über die Ereignisse zu berichten.

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