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Man braucht's vom Lebendigen

»Sprachlabor Babylon« als Schatzräuber in den Sophiensaelen

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch ohne blühende Zukunft wird uns einiges blühen. Künstler fühlen das auf subtile Art vor. Auf hohem Niveau ist dafür das Format Performance perfekt geeignet. Mit ihm schuf die in verschiedenen Konstellationen agierende Gruppe Interrobang mit Till Müller-Klug und Nina Tecklenburg das »Sprachlabor Babylon« als ersten Teil einer Preenactment-Reihe in einer von Bundeskulturstiftung und Senat geförderten Doppelpasspartnerschaft mit den Sophiensaelen.

Interrobang geht in seinem Projekt davon aus, dass gesprochene Sprache mit zunehmender Digitalisierung zu einem manipulierbaren Produkt wird. Google erfasse aktuell globale Sprachdaten zur Entwicklung von Echtzeitübersetzungstools für Handys, dient als ein Beispiel. Ein anderes benennt ein schon marktfähiges, Artikel schreibendes Produkt.

»Sprachlabor Babylon« prescht vorwärts, fegt territoriale Grenzen als Sprachschwelle weg. Mal drei Wochen in die die Fremde reisen und sich dafür e...


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